MSRR KARTRENNEN

Das jährlich veranstaltete Kartrennen im Anschluss an die Slaloms fand am Samstag den 30.9.2017 in der Monza Karthalle Wien statt.
Viele MSRR Mitglieder, Slalom Fahrer, Freunde, Verwandte und Bekannte ließen sich auch heuer diesen Spaß nicht entgehen.
Gefahren wurde ein freies Fahren, eine Qualifikation und dann zwei Rennen.

Im freien Fahren hatten alle Teilnehmer die Chance sich mit der durchaus anspruchsvollen Kartbahn vertraut zu machen und die beste Linie zu finden.
Anschließend, im Qualifilationsrennen wurde sich nichts mehr geschenkt und die Startplätze für das erste Rennen wurden erfahren.
Das erste Rennen ging wie gewohnt von statten und der altbekannte Slalom Fahrer Müller Franz gewann dieses vor seinen Kollegen Krippel Patrick und Böck Christian!
Danach gab es für alle Fahrer eine kurze Verschnaufspause, zu lange durften sie sich aber nicht ausruhen und schon ging es in die zweite und letzte Runde des Tages.

Nun fuhr man einen so genannten gestürzten Start, das bedeutet die stärksten Fahrer der Vorrunde standen am Ende der Schlange und mussten sich die vorderen Plätze wieder erkämpfen!
Es war ein durchaus spannendes Rennen, dass niemanden verschont ließ!
Aber auch dieses mal ließen sich die drei Erstplatzierten nicht beirren und Krippel landete vor Müller und Böck!

Es war uns wieder eine Freude und der gesamte MSRR möchte sich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen bedanken. Wir freuen uns schon auf 2018 wenn es wieder heißt „ready to race“!

 

Alle finalen Platzierungen waren wie folgt:
1. MÜLLER Franz
2. KRIPPEL Patrick
3. BÖCK Christian
4. ROHRER Hubert
5. EIGENBAUER Patrick
6. WUTZL Rene
7. GUTSCHER Daniel
8. EIGENBAUER Dominik
9. GUTSCHER Jaqueline
10. HRUBY Daniel
11. EIGENBAUER HANS
12. GUTSCHER Bernhard
13. HÖRMANN Markus
14. DOLLFUSS Sonja

Grande Finale in der MJP Racing Arena Fuglau

Am 24.9. fand das RX Sasonfinale 2017 in Fuglau statt.

Der MSRR war wie gewohnt stark vertreten durch Patrick Leischner (Peugeot 306 Maxi), Katrin Redlingshofer-Milev (Peugeot 206) und Stefan Bracher (Renault Clio) die alle in der Klasse SuperTouringCars -2000 fuhren.

Das Team um Patrick Leischner schaffte es den Peugeot wieder auf Vordermann zu bringen und der Start im letzten Rennen dieses Jahres war gesichert. Durch solide Leistungen in allen Trainings und Vorläufen war der Einzug ins Semifinale fix.  In seinem Semifinale fuhr er auf den dritten Platz welcher ihm eine Startplatz im Finale garantierte. Doch ein erneuter Bruch der Halbachse im Finale ließ den Rennfahrer wieder ausfallen und doch konnte er die Saison 2017 mit dem Gesamt vierzehnten Platz beenden!

Ein Rückblick Patricks über die Saison 2017 und eine kleine Vorschau auf 2018: „Das Rennen in Fuglau ist eigentlich Problemlos abgelaufen, ich war wirklich zufrieden nach der Problematischen Saison heuer. Leider dann im Finale das übliche Problem, das die Halbachse den Geist aufgegeben hat! Für 2018 heißt es wieder voller Angriff, wir werden die Österreichische Meisterschaft und vereinzelte CEZ Läufe fahren.“  Wir wünschen Patrick und seinem Team alles Gute, eine gute Off-Season und sind gespannt was er uns nächste Saison zeigen wird.

Auch unsere Rallycross Amazone Kathrin Redlingshofer-Milev ging in Fuglau wieder hoch motiviert an den Start. In den ersten Trainings konnte sie ihren Peugeot mit der neu umgestalteten Strecke vertraut machen und startete so einen Renntag, der es in sich hatte.
In den Vorläufen hatten sie und ihr Peugeot Zeit um Rennerfahrung auf der neuen Strecke zu sammeln und auch dieses mal zog sie in das Semifinale ein.

Die Starts in den zwei Rennen reichten für eine respektable Gesamtplatzierung auf die sie in ihrer ersten (nicht kompletten) Saison sehr stolz sein kann! Sie bewies das noch genug Raum nach oben ist und wir sind gespannt was sie für 2018 geplant hat.
„Beide Rennwochenenden waren eine extremst tolle Erfahrung! Wir haben für 2018 nun fix entschieden Rallycross zu fahren und sind motiviert für den Winter! Ich möchte mich noch einmal bei dem gesamten MSRR für die tatkräftige Hilfe bedanken!“ so Redlingshofer-Milev.

Stefan Bracher konnte das Rennen mit einem sensationellen zweiten Platz beenden. Mit drei soliden Vorläufen erkämpfte er sich den Einzug in das Semifinale, in welchem er zweiter hinter dem Holländer Jo van de Ven wurde und sich abermals fürs große Finale Qualifizierte.

Von Startplatz vier kämpfte er sich nach vorne und konnte kurzzeitig sogar die Führung übernehmen! Als sich jedoch ein Fahrer eindrehte und auf der Ideallinie zum stehen kam wurde das Rennen sofort abgebrochen. Im zweiten Anlauf konnte sich Stefan auf Platz vier einreihen und durch eine Kollision zwischen J. Van de Ven und H. Glinz kam er auf Platz zwei hinter H. Falschlehner. Den zweiten Platz konnte er dann auch verteidigen und brachte somit einen Pokal nachhause!

Die Saison beendet der Niederösterreicher mit drei gefahrenen Rennen auf dem zehnten Platz, der MSRR gratuliert ihm und seinem Team zu dieser tollen Leistung. Wie die kommende Saison für Bracher ablaufen wird steht noch in den Sternen aber wer ihn kennt, weiß das er immer für eine Überraschung offen ist!

FOTOS ZVG OTTO LEHR

 

RX Melk 3.9.2017

Trotz schlechten Wettervorhersagen traf letztes Wochenende vor zahlreichem Publikum Österreichs Rallycross Elite am Wachauring aufeinander. Die drei MSRR PilotInnen Huber Martina (N 1600), Redlingshofer-Milev Kathrin (STC -2000) und Bracher Stefan (STC -2000) stellten sich den schwierigen Bedingungen.

Martina Huber glänzte in den Trainings und im ersten Vorlauf trotz nasser Fahrbahn mit Top 10 Platzierungen. Im zweiten Vorlauf jedoch wurde sie durch zwei Reifenplatzer gestoppt. Im dritten Vorlauf beendete ein Rennunfall das Wochenende für die Rallycross Dame vorzeitig. Am Montag wurde im Spital leider ein gebrochener Mittelhandknochen diagnostiziert und somit steht die Teilnahme in Fuglau noch in den Sternen. Der gesamte MSRR wünscht unserer Martina baldige Besserung, mögen sie und ihr Honda so schnell wie möglich wieder an den Start gehen.

Der Vizestaatsmeister von 2016, Stefan Bracher brachte seinen Renault Clio nach längerer Rennpause zum Rallycross nach Melk. Die nassen Verhältnisse spielten dem St. Pöltner voll in die Karten, er konnte jeweils im ersten und im dritten Vorlauf eine überlegene Bestzeit auf sein Konto verbuchen. Im zweiten Vorlauf lief ihm die Frontscheibe an und verhinderte so eine Top Platzierung. Trotzdem reichten die beiden anderen Läufe um im Finale von der Pole Position zu starten! Ein schlechter Start, eine erneut anlaufende Scheibe und ein kaputter Reifen hinderten Bracher aber nicht den dritten Platz nachhause zu fahren. Dazu möchten wir ihm nochmals herzlich gratulieren und man darf gespannt sein wie die Saison für ihn und sein Team weiter geht.

Ganz stolz sind wir auf unsere Rallycross Newcomerin, Kathrin Redlingshofer-Milev (kurze Anmerkung, wir entschuldigen uns für den im letzten Bericht falsch geschriebenen Namen) die in ihrem Peugeot 206 das erste mal ein Rallycross bestritt. Sie kam mit den unangenehmen Verhältnissen von Runde zu Runde besser zurecht und konnte sich durch solide Leistungen in allen Vorläufen den Einzug in das Finale erkämpfen.
Eine entfesselte Fahrt im Finale brachte ihr den unglaublichen fünften Gesamtrang ein. Dies war der perfekt Einstieg in den Motorsport und eines ist gewiss, die Rallycross Amazone hat den nötigen Ehrgeiz um in dieser Herren dominierten Klasse eine Wörtchen mitzureden.

Abschließend zur Veranstaltung möchten wir uns bei dem Team um den Wachauring bedanken und ihnen zu einer trotz miserablen Wetterlage gelungenen Veranstaltung gratulieren.

Der Enduro Fahrer des MSRR, Philipp Klein beendete den ganzjährigen Österreichischen Enduro Cup voriges Wochenende. Von dreißig Startern sammelte er Rennen für Rennen Punkte und fuhr einen großartigen achten Gesamt Platz ein. Dazu möchten wir ihm recht herzlich gratulieren und wünschen ihm viel Glück für die letzten Einzelveranstaltungen dieses Jahres.

Es war ein ereignisreiches Wochenende für alle MSRR Fahrer und wir blicken gespannt auf die nächsten Veranstaltungen!

Fotos: Otto Lehr  www.motorsportfoto.at  powered by:

RX Greinbach 26.-27.8.

  CEZ Zonenlauf im PS Racing Center Greinbach.

Mit einem unglaublichen Starterfeld  war von Anfang an klar, es werden zwei spannende Renntage.
Mit Patrick Leischner (Super Touring Cars -2000), Hans Eigenbauer (Super Touring Cars +2000) und Martina Huber (National 1600) war der MSRR  vertreten. Am Ende des Tages konnte der Club ein Semifinale und leider zwei Ausfälle verbuchen.

Patrick Leischner und sein Team schafften es den Peugeot 306 maxi nach dem Motor- und Getriebeschaden (Sedlcany) Rennfertig zu bekommen und wollten Greinbach gleich als ersten Test für die neuen Teile nutzen. Durch kleinere Technische Probleme in den ersten Trainings, die nicht direkt mit dem revidierten Motor und dem Getriebe zu tun hatten, wurde er jedoch daran gehindert immer besser in Fahrt zu kommen. Ein Halbwellenbruch im dritten Vorlauf verhinderte letztendlich den Einzug in das Semifinale. Wir hoffen, dass das Team um Leischner den Peugeot bis zum ÖM Lauf in Melk fertig bekommt und wünschen ihm dafür viel Glück.

 

Bei Hans Eigenbauer sollte Greinbach auch die Prüfung für den neu eingebauten Turbolader sein.
Die ersten Trainings und den ersten Vorlauf konnte er in gewohnter Manier solide hinlegen und das Auto funktionierte durchwegs gut. Doch schon im zweiten Vorlauf schlug der Defekt Teufel wieder zu und beendete mit einem Motorschaden die Saison für Eigenbauer und seinen Skoda Fabia. Doch wie jeder weiß, ist der Präsident des MSRR der letzte der den Kopf in den Sand steckt, denn ein neues Motor Projekt für 2018 ist schon in Planung.

 

Das einzige Semifinale des Tages erreichte eine der wenigen Damen im Team des MSRR, Martina Huber. Mit ihrem Honda Civic kämpfte sie sich tapfer durch alle Trainings und Vorläufe. Mit ein wenig Glück erreichte sie dann das Semifinale, in dem sie beweisen konnte, dass auch Damen in der National 1600 mitmischen können. Mit diesem persönlichen Erfolg in der Tasche bereitet sie sich nun für Melk vor und dafür wünscht ihr der MSRR alles Gute und ein spannendes Rennen.

 

Alles in allem war die Veranstaltung in Greinbach bis auf die technischen Probleme der MSRR FahrerInnen eine gelungene und Top organisierte Veranstaltung. Durch die National und International vertretenen Fahrer aus Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Holland und Rumänien wurden den Zuschauern einige Actionreiche Rennen geliefert. Dazu möchten wir Erich Petrakovits dem Besitzer des PS Racing Center Greinbach gratulieren.

Anschließend wünscht der MSRR allen PilotInnen für den am 3.9.2017 in Melk stattfindenden Rallycross ÖM Lauf einen erfolgreichen und spannenden Renntag. Besonders unserer Neueinsteigerinn Katharina Milev wünschen wir einen guten und erfolgreichen Einstieg in den Rallycross Sport.

Fotos von Otto Lehr  www.motorsportfoto.at  powered by: