Archiv der Kategorie: Rallycross

MSRR Weihnachtskalender 2017

Wie schon auf Facebook angekündigt und begonnen, macht der MSRR 2017 zum ersten mal einen Mitglieder Kalender! 

Für all jene, die in dieser sowieso schon hektischen Zeit kein Facebook haben, möchten wir jeden Sonntag eine kleine Zusammenfassung aller Mitglieder auf der Homepage posten!

Im Grunde geht es darum, die einzelnen Fahrer/ Fahrer-Frauen / Mechaniker/ etc. vorzustellen um den Leuten die uns noch nicht so gut kennen ein Bild der Menschen hinter den Autos zu geben!
Für jedes Mitglied gibt es eine kleine persönliche Einleitung und dann wurden ihnen dieselben 6 Fragen gestellt!
Um euch nicht länger auf die Folter zu Spannen, Tag 1-Tag 24:
(Link öffnet sich in neuem Fenster!)

KALENDER 2017

Vielen Dank an alle Mitglieder, frohe Festtage und einen guten Rutsch!

 

 

RX Melk 3.9.2017

Trotz schlechten Wettervorhersagen traf letztes Wochenende vor zahlreichem Publikum Österreichs Rallycross Elite am Wachauring aufeinander. Die drei MSRR PilotInnen Huber Martina (N 1600), Redlingshofer-Milev Kathrin (STC -2000) und Bracher Stefan (STC -2000) stellten sich den schwierigen Bedingungen.

Martina Huber glänzte in den Trainings und im ersten Vorlauf trotz nasser Fahrbahn mit Top 10 Platzierungen. Im zweiten Vorlauf jedoch wurde sie durch zwei Reifenplatzer gestoppt. Im dritten Vorlauf beendete ein Rennunfall das Wochenende für die Rallycross Dame vorzeitig. Am Montag wurde im Spital leider ein gebrochener Mittelhandknochen diagnostiziert und somit steht die Teilnahme in Fuglau noch in den Sternen. Der gesamte MSRR wünscht unserer Martina baldige Besserung, mögen sie und ihr Honda so schnell wie möglich wieder an den Start gehen.

Der Vizestaatsmeister von 2016, Stefan Bracher brachte seinen Renault Clio nach längerer Rennpause zum Rallycross nach Melk. Die nassen Verhältnisse spielten dem St. Pöltner voll in die Karten, er konnte jeweils im ersten und im dritten Vorlauf eine überlegene Bestzeit auf sein Konto verbuchen. Im zweiten Vorlauf lief ihm die Frontscheibe an und verhinderte so eine Top Platzierung. Trotzdem reichten die beiden anderen Läufe um im Finale von der Pole Position zu starten! Ein schlechter Start, eine erneut anlaufende Scheibe und ein kaputter Reifen hinderten Bracher aber nicht den dritten Platz nachhause zu fahren. Dazu möchten wir ihm nochmals herzlich gratulieren und man darf gespannt sein wie die Saison für ihn und sein Team weiter geht.

Ganz stolz sind wir auf unsere Rallycross Newcomerin, Kathrin Redlingshofer-Milev (kurze Anmerkung, wir entschuldigen uns für den im letzten Bericht falsch geschriebenen Namen) die in ihrem Peugeot 206 das erste mal ein Rallycross bestritt. Sie kam mit den unangenehmen Verhältnissen von Runde zu Runde besser zurecht und konnte sich durch solide Leistungen in allen Vorläufen den Einzug in das Finale erkämpfen.
Eine entfesselte Fahrt im Finale brachte ihr den unglaublichen fünften Gesamtrang ein. Dies war der perfekt Einstieg in den Motorsport und eines ist gewiss, die Rallycross Amazone hat den nötigen Ehrgeiz um in dieser Herren dominierten Klasse eine Wörtchen mitzureden.

Abschließend zur Veranstaltung möchten wir uns bei dem Team um den Wachauring bedanken und ihnen zu einer trotz miserablen Wetterlage gelungenen Veranstaltung gratulieren.

Der Enduro Fahrer des MSRR, Philipp Klein beendete den ganzjährigen Österreichischen Enduro Cup voriges Wochenende. Von dreißig Startern sammelte er Rennen für Rennen Punkte und fuhr einen großartigen achten Gesamt Platz ein. Dazu möchten wir ihm recht herzlich gratulieren und wünschen ihm viel Glück für die letzten Einzelveranstaltungen dieses Jahres.

Es war ein ereignisreiches Wochenende für alle MSRR Fahrer und wir blicken gespannt auf die nächsten Veranstaltungen!

Fotos: Otto Lehr  www.motorsportfoto.at  powered by:

RX Greinbach 26.-27.8.

  CEZ Zonenlauf im PS Racing Center Greinbach.

Mit einem unglaublichen Starterfeld  war von Anfang an klar, es werden zwei spannende Renntage.
Mit Patrick Leischner (Super Touring Cars -2000), Hans Eigenbauer (Super Touring Cars +2000) und Martina Huber (National 1600) war der MSRR  vertreten. Am Ende des Tages konnte der Club ein Semifinale und leider zwei Ausfälle verbuchen.

Patrick Leischner und sein Team schafften es den Peugeot 306 maxi nach dem Motor- und Getriebeschaden (Sedlcany) Rennfertig zu bekommen und wollten Greinbach gleich als ersten Test für die neuen Teile nutzen. Durch kleinere Technische Probleme in den ersten Trainings, die nicht direkt mit dem revidierten Motor und dem Getriebe zu tun hatten, wurde er jedoch daran gehindert immer besser in Fahrt zu kommen. Ein Halbwellenbruch im dritten Vorlauf verhinderte letztendlich den Einzug in das Semifinale. Wir hoffen, dass das Team um Leischner den Peugeot bis zum ÖM Lauf in Melk fertig bekommt und wünschen ihm dafür viel Glück.

 

Bei Hans Eigenbauer sollte Greinbach auch die Prüfung für den neu eingebauten Turbolader sein.
Die ersten Trainings und den ersten Vorlauf konnte er in gewohnter Manier solide hinlegen und das Auto funktionierte durchwegs gut. Doch schon im zweiten Vorlauf schlug der Defekt Teufel wieder zu und beendete mit einem Motorschaden die Saison für Eigenbauer und seinen Skoda Fabia. Doch wie jeder weiß, ist der Präsident des MSRR der letzte der den Kopf in den Sand steckt, denn ein neues Motor Projekt für 2018 ist schon in Planung.

 

Das einzige Semifinale des Tages erreichte eine der wenigen Damen im Team des MSRR, Martina Huber. Mit ihrem Honda Civic kämpfte sie sich tapfer durch alle Trainings und Vorläufe. Mit ein wenig Glück erreichte sie dann das Semifinale, in dem sie beweisen konnte, dass auch Damen in der National 1600 mitmischen können. Mit diesem persönlichen Erfolg in der Tasche bereitet sie sich nun für Melk vor und dafür wünscht ihr der MSRR alles Gute und ein spannendes Rennen.

 

Alles in allem war die Veranstaltung in Greinbach bis auf die technischen Probleme der MSRR FahrerInnen eine gelungene und Top organisierte Veranstaltung. Durch die National und International vertretenen Fahrer aus Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Holland und Rumänien wurden den Zuschauern einige Actionreiche Rennen geliefert. Dazu möchten wir Erich Petrakovits dem Besitzer des PS Racing Center Greinbach gratulieren.

Anschließend wünscht der MSRR allen PilotInnen für den am 3.9.2017 in Melk stattfindenden Rallycross ÖM Lauf einen erfolgreichen und spannenden Renntag. Besonders unserer Neueinsteigerinn Katharina Milev wünschen wir einen guten und erfolgreichen Einstieg in den Rallycross Sport.

Fotos von Otto Lehr  www.motorsportfoto.at  powered by:

 

Unerwartete Gewinner beim Rallycross in Greinbach !

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Das PS Racing Center in Greinbach bei Hartberg war der Austragungsort zum 4. Lauf zur Österreichischen Rallycross Staatsmeisterschaft der am 18.Juni gefahren wurde.

In der Klasse National 1600 waren 21 Fahrer am Start wo natürlich jeder einzelne um einen der 12 Startplätze im Semifinale kämpfte. Franz Schweiger legte seinen Polo in einem Zeitlupen umfaller auf die Seitenwand, er hatte Glück im Unglück den er konnte beim Restart wieder antreten. Karl Heinz Himmelstein (VW Polo) der Wiedereinsteiger der seit den 80ern eine Pause einlegte und Alex Steiner mit seinem Fiesta hatten auch so manchen Kampf um die besser Sicht auf die Strecke. Am härtesten traf es Martina Huber ( Honda Civic) die für den MSRR Neulengbach am Start war den sie hatte den Verlust der Riemenscheibe zu beklagen und es war kein Ersatz zu organisieren, somit Ausfall nach Heat 1. Fast so hart traf es den Polo Fahrer Johann Weidinger der zu dem Zeitpunkt auf dem 8. Gesamtplatz lag .Er hatte im 3.Heat mit Karl Janisch ebenfalls auf einem Polo in der Startrunde eine Kollision, wobei sich Janisch von der Strecke drehte dafür gab es von der Rennleitung die Schwarze Flagge und somit konnte Weidinger jeden Gedanken an ein Semifinle begraben.

Robert Vogl mit seinem Citroen Saxo dominierte alle drei Vorläufe dahinter wechselten sich Dominik Janisch , Lukas Dirnberger beide auf VW Polo und Andreas Hungendorfer  (Citroen Saxo) auf den Positionen ab. Bei den ersten Semifinale Lauf konnten sich R.Vogl vor Kurt Danner und A.Hungendorfer alle auf Saxo behaupten. Nico Stachelberger (Peugeot 106) verpasste ganz knapp den Einzug ins Finale denn er belegte mit nur  0,63 sek. den 4. Platz . Im 2. Semifinalrennen  hießen die Aufsteiger D.Janisch , Lukas Dirnberger beide VW Polo und Richard Delian auf einem Mitsubishi Colt. Das Finale konnte D.Janisch gewinnen vor Robert Vogl und Kurt Danner.

Bei den Supertouringcars -1600 war Thomas Mühlbacher auf Toyota Corolla im 1. Heat der Schnellste, Daniel Karlovits (Honda Civic) konnte diesen Lauf Aufgrund eines Defektes nicht beenden, im zweiten und dritten Heat dominierte er dann unangefochten, dahinter wechselten sich Mühlbacher und Birgit Kuttner (Honda Civic) auf den Platzierungen ab.Im Finale setzte sich die Dominanz von Karlovits fort. Er konnte vor Thomas Mühlbacher und der Hollabrunnerin Birgit Kuttner einen souveränen Sieg einfahren.

In der nächst höheren Klasse Supertouringcars -2000 gab es einige Piloten die bereits im Training ihr Fahrzeug abstellen mußten. Martin Jakubowics  (Renault Clio) ,der Sohn von Otto Jakubowics der selbst bis Ende der 80er im Rallycross aktiv war ,mußte schon im 2. freien Training nach einer gebrochenen Motorhalterung und Verdacht auf Motorschaden die Segel streichen.

Ein weiteres Opfer im Training war der Sieggrabener Bernd Werfring der mit Antriebsproblemen seinen Opel Kadett abstellen mußte.

Bereits im 1. Heat ging die Pechsträhne von Heinz Glinz weiter der ja auch schon in Sedlcany seinen stark ramponierten Clio im Finale ins Ziel schleppte . Glinz hatte im PS Racing Corner die Curbs so unglücklich getroffen das sich sein Renault überschlug, dank der harten Arbeit seines Teams und der Leihgabe einer Windschutzscheibe von RX Team Jakubowics konnte der Clio beim Start des 2. Laufs wieder teilnehmen. In der ersten Runde brach aber ein Teil der Aufhängung der Vorderachse und ein beenden des Laufes war nicht mehr möglich. Am Ende des Tages reichte es nur für den 7. Gesamtplatz.

Zu den Vorläufen gibt es noch zu sagen Roman Castoral (Opel Astra OPC) war wie immer nicht zu biegen, obwohl Harald Falschlehner (Opel Kadett GSI) hart daran arbeitete ihn zu schlagen . Stefan Kellner ( MSRR Neulengbach) konnte ein weiteres mal die Zuverlässigkeit seines Renault Megane beweisen in den ersten beide Läufen Platz 3 und im dritten Lauf Platz 4 gesamt.

Im Finale ging es dann heiß her den der Opel von Falschlehner begann in Runde 3 von 6 zu brennen, was einen Rennabbruch und einen Neustart bedeutete. Der Tscheche Castoral zeigte ein weiteres mal wie dominant er ist. Mit Rundenzeiten die im Schnitt 2,5 Sekunden langsamer waren als in den Vorläufen hatte er noch immer  2,2 Sek. Vorsprung vor Jo van den Ven auf Platz zwei und dem MSRR Piloten Stefan Kellner auf Platz 3 .

Karl Schadenhofer (VW Golf Turbo) hieß der Sieger bei den Supertouringcars über 2000. Er fuhr einen ungefährdeten Sieg in allen Vorläufen als auch im Finale ein ! Dahinter findet sich Michael Stoklassa auf BMW M3 ein. Nach einer Schrecksekunde im 3. Vorlauf den er mit Antriebswellenschaden streichen mußte,reichte es für Matthias Brunner mit seinem Mini Cooper S dennoch für Platz 3.

Der Obmann des MSRR Neulengbach Hans Eigenbauer und sein Skoda Fabia Turbo war vom ersten Vorlauf weg mit Problemen geplagt. Zuerst verabschiedete sich eine Antriebswelle. Im 2. Lauf trennte sich das Gasseil vom Motor und ab dem dritten Vorlauf war ein Leistungsverlust festzustellen, Diagnose Defekter Abgaskrümmer. Im Finale erreichte Hans Eigenbauer nur den 4. Platz .

Bei den Super 1600 war mit Roland Stengg ein neuer Fahrer am Start. Er war mit einem Opel Adam R2 am Start , im 1. Lauf konnte er einen Laufsieg erringen danach beide Male den 3. Platz.  Im ersten Vorlauf musste Erwin Frieszl (Peugeot 208) durch einen Defekt den Lauf streichen jedoch in Lauf zwei und drei war Frieszl nicht zu schlagen und feierte im Finale einen wohlverdienten Sieg . Dahinter war Dominik Rath (Peugeot 207) anzutreffen dreimal Platz 2 in den Vorläufen. Im Finale war dann Dominik Rath der Pechvogel er belegte bis zur letzten Kurve den 2.Platz doch genau zu dem Zeitpunkt brach im die Radaufhängung und Stengg konnte bei seinem ersten Rallycross Rennen den 2.Platz übernehmen. Platz 3 ging an Raphael Dirnberger auf einem Skoda Fabia .

Ein wahrhaftes Tohuwabohu gab es im Finale der Supercars und dadurch auch ein unerwartetes Ergebnis. Alois Höller (Ford Focus) war in eine Startkollision mit Max Pucher ( Ford Fiesta) verwickelt die für Höller im Kiesbett der ersten Kurve endete. Pucher fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück und Christoph Holzner ( Mitsubishi Evo 6) übernahm die Führung dahinter Franz Spitaler (Mitsubishi Evo 9) ,Gerald Eder ( Skoda Fabia) und Tristan Ekker ( VW Polo) . Spitaler und Ekker mußten ihre Fahrzeuge aufgrund eines Defekts abstellen. Eder hatte ebenso mit einem Defekt zu kämpfen, wollte aber in langsamer fahrt das Finale beenden . Max Pucher der auf der Jagd war die Führung wieder zu erlangen wurde aufgrund des missachten eines Flaggensignals disqualifiziert. Der dritte Platz ging an den Großpetersdorfer Tristan Ekker ( VW Polo) , auf Platz 2 fand sich Gerald Eder wieder und der Sieger heißt Christoph Holzner !

Der nächste Lauf zur Rallycross ÖM und CEZ findet am 13.August in Fuglau statt, danach  geht es in Greinbach am 26-27. August weiter, wo ein Rekordstarterfeld von über 150 Fahrern erwartet wird, da diese Veranstaltung auch zur CEZ-Meisterschaft und Ungarischen  Meisterschaft zählt.