{"id":1766,"date":"2009-07-25T22:07:26","date_gmt":"2009-07-25T20:07:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.msrr.at\/cms\/?p=1766"},"modified":"2014-04-28T20:18:24","modified_gmt":"2014-04-28T18:18:24","slug":"die-grosse-herausforderung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.msrr.at\/cms\/die-grosse-herausforderung\/","title":{"rendered":"Die gro\u00dfe Herausforderung"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6TSM 24-Stunden von Saalfelden 24.\/25.7.2009<\/p>\n<p>Mit den 24-Stunden von Saalfelden wurde die \u00d6sterreichische Team Staatsmeisterschaft (\u00d6TSM) f\u00fcr Viertaktkarts fortgesetzt. Schwere Gewitter in der Nacht und bis zur Zielflagge immer wiederkehrender Regen stellten die Teams auf eine harte Probe. Wir waren mit unseren beiden Teams \u201eMSRR p.b. telacc\u201c und \u201eMSRR p.b. speedacademy\u201c und insgesamt 13 Piloten dabei.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-507\" style=\"border: 1px solid black;\" alt=\"1292_edertscheider_l01_200\" src=\"http:\/\/www.msrr.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/1292_edertscheider_l01_200.jpg\" width=\"200\" height=\"150\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-508\" style=\"border: 1px solid black;\" alt=\"1293_ulbrich_200\" src=\"http:\/\/www.msrr.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/1293_ulbrich_200.jpg\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>Am Donnerstagabend waren das komplette Material und ein Gro\u00dfteil der Mannschaft bereits im Fahrtechnikzentrum Brandlhof in Saalfelden eingetroffen. Wir begannen mit dem Aufbau des \u201eBackstage\u201c-Bereichs und haben unsere Schlafpl\u00e4tze f\u00fcr die kommenden Tage vorbereitet. Am Freitag haben wir unsere Box an der Rennstrecke aufgebaut und die beiden Karts rennfertig gemacht. Nach den \u00fcblichen organisatorischen Vorbereitungen (Lizenzpr\u00fcfungen, Abnahme der Helme und Overalls, technische Abnahme der Karts, Teamchef-Briefing, Fahrerbesprechung, etc.) begann um 15:00 Uhr das freie Training. Ein dicht gedr\u00e4ngter Zeitplan pr\u00e4gte den Nachmittag, waren wir doch in Saalfelden gemeinsam mit der \u201eArt of Kart\u201c-Serie am Start. Ein riesiges Starterfeld von 45 Karts sorgte f\u00fcr viel Verkehr auf der Rennstrecke.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Unser Team MSRR p.b. telacc wurde diesmal best\u00fcckt mit Manuel Draschl, Gerhard Freywald,\u00a0 Robert Horak, Wolfgang H\u00fcbner, Fabian Ohrfandl und Alexander Schiessling. Das Team MSRR p.b. speedacademy bestand aus Eduard Felsner, Leopold Freist\u00e4tter, Manuel Freywald, Michael Hofer, Lukas Niedertscheider, Martin Niedertscheider und Sebastian Ulbrich.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Nach weiteren Trainings und dem Qualifying fiel um exakt 20:00 Uhr der Startschuss zum 24-Stunden Rennen. Den Startturn f\u00fcr MSRR p.b. telacc \u00fcbernahm Wolfgang H\u00fcbner, er ging vom Startplatz 19 aus ins Rennen. F\u00fcr MSRR p.b. speedacademy er\u00f6ffnete Michael Hofer vom Startplatz 22. Ein klassischer Le Mans-Start, bei dem die Piloten zu den bereits laufenden Karts sprinten mussten und ihre Fahrt begannen. Wolfgang H\u00fcbner konnte gleich in der Anfangsphase einige Pl\u00e4tze gutmachen und entkam so dem Tumult. Denn durch die zweite Kurve kamen nur wenige Karts, mehr als 20 verkeilten sich ineinander und sorgten f\u00fcr ein kr\u00e4ftiges Durcheinander. Mittendrin leider auch Michael Hofer, der seine Fahrt erst wieder aufnehmen konnte, nachdem sich das Spektakel aufgel\u00f6st hatte. Schon nach wenigen Minuten wurde es in den Boxen wieder hektisch. Der Regen kam und die richtige Strategie zum Wechsel auf Regenreifen war gefragt. Die Bedingungen waren in der Folge eine echte Herausforderung. Die Strecke war stellenweise schlecht ausgeleuchtet, der Fahrbahnrand an einigen Stellen nicht zu erkennen. Viel Wasser von oben, mehrere Zentimeter hohe Pf\u00fctzen auf der Piste und dazu die Gischt des Vordermannes. Verschmutze und beschlagene Visiere in den Sturzhelmen, v\u00f6llig durchn\u00e4sste Piloten und trotzdem 45 Hitzk\u00f6pfe. Michael Hofer musste durch einige Rempeleien, zweimal war das Tauschen des Frontspoilers bereits in der Anfangsphase n\u00f6tig. Dazwischen wurden an den Karts die Luftfilter mehrere Male neu abgedeckt, um ein Eindringen von Wasser zu vermeiden. Gegen 20:45 Uhr \u00fcbergab Wolfgang H\u00fcbner das Kart von \u201eMSRR p.b. telacc\u201c an Robert \u201eBobby\u201c Horak. Der musste schon bald wieder die Box ansteuern. Der nasse Luftfilter sorgte f\u00fcr Leistungsverlust, au\u00dferdem musste eine Sto\u00dfstange geschwei\u00dft werden. Nach der ersten Stunde lagen wir mit den Pl\u00e4tzen 22 (MSRR p.b. telacc) und 23 (MSRR p.b. speedacademy) ziemlich am Ende des \u00d6TSM-Feldes. Gegen 22:15 Uhr war Michael Hofer v\u00f6llig durchn\u00e4sst und durchgefroren. Er hatte das\u00a0 Kart von\u00a0 \u201eMSRR p.b. speedacademy\u201c weit nach vorne gebracht und \u00fcbergab an Eduard Felsner. Der war nur kurz unterwegs, denn um 22:30 Uhr entschloss sich die Rennleitung aufgrund eines weiteren heftigen Gewitters, das Rennen zu unterbrechen. Zum Zeitpunkt des Abbruches lag MSRR p.b. speedacademy auf dem sensationellen dritten Rang!<br \/>\nWir harrten also in den Boxen aus und warteten auf neue Informationen. Gegen 0:30 Uhr lie\u00df der Regen nach und die Strecke wurde mit Maschinen so weit es ging von den gr\u00f6\u00dften Pf\u00fctzen befreit. Die Youngsters im Team hatten wir schon l\u00e4ngst schlafen geschickt, denn an ihren Einsatz war bei diesen Bedingungen nicht zu denken. Neustart: um 1:20 Uhr war Eduard Felsner wieder im Kart, f\u00fcr MSRR p.b. telacc stieg Gerhard Freywald in den Ring. Gerhard ist mit jeder Menge Kart-Erfahrung ausgestattet und er meinte anschlie\u00dfend: \u201eDas war mit Sicherheit das Gef\u00e4hrlichste, das ich bisher in meinem Leben gemacht habe\u201c. MSRR-Obmann Leopold Freist\u00e4tter \u00fcbernahm um 2:30 von Eduard Felsner, gleichzeitig \u00fcbergab Gerhard Freywald an Alexander Schiessling. Nachdem es gegen 3:00 Uhr wieder heftig zu regnen begann konnte unser Obmann die Worte von Gerhard Freywald nur best\u00e4tigen, als er um 4:10 Uhr an Martin Niedertscheider \u00fcbergab. Gleichzeitig stieg Fabian Ohrfandl in das Kart von \u201eMSRR p.b. telacc\u201c, um in das Morgengrauen zu fahren. Er \u00fcbergab um 6:00 an Manuel Draschl, im Team \u201eMSRR p.b. speedacademy\u201c absolvierte Michael Hofer wieder einen Longrun. Nachdem sich die Wetterlage um 8:00 Uhr soweit beruhigt hatte und die Strecke aufgetrocknet war, kam mit Lukas Niedertscheider der erste Youngster zum Einsatz. Am Vormittag hatten wir einige Spurstangen auszutauschen. Wolfgang H\u00fcbner (telacc) lie\u00df eine schon l\u00e4nger verbogene Spurstange wechseln, die sich mit den Slicks dann doch zu negativ auf das Fahrverhalten auswirkte. Um 9:00 Uhr \u00fcbernahm Sebastian Ulbrich f\u00fcr \u201eMSRR p.b. speedacademy\u201c und kehrte schon nach einer Runde am Abschleppquad zur\u00fcck. Er war in eine\u00a0 Kollision verwickelt, bei der beide Spurstangen brachen. Mit Robert Horak und Gerhard Freywald (telacc), sowie Eduard Felsner und Manuel Freywald (speedacademy) ging es dann bis nach Mittag relativ problemlos weiter, bevor um 13:30 der n\u00e4chste Regenguss kam. Lukas Niedertscheider und Sebastian Ulbrich (speedacademy) waren danach ebenso wieder auf trockener Strecke unterwegs, wie Alexander Schiessling f\u00fcr MSRR p.b. telacc. Die Schlussphase wurde zum Reifenpoker, denn als Manuel Draschl\u00a0 f\u00fcr MSRR p.b. telacc und Michael Hofer f\u00fcr MSRR p.b. speedacademy im Kart sa\u00dfen, regnete es wieder. Die Wolken hingen drohend zwischen den Bergen und die Regenreifen waren alle ziemlich am Ende. F\u00fcr das Team \u201eMSRR p.b. telacc\u201c ging nochmal Fabian Ohrfandl ins Rennen, bevor sich die Schlussfahrer f\u00fcr ihren Einsatz bereit machten. Das Wetter hielt schlie\u00dflich durch, Lukas Niedertscheider (speedacademy) und Robert Horak (telacc) fuhren die Karts \u00fcber die Ziellinie. Nicht nur unser eigenes Team staunte dabei \u00fcber die Leistung des erst 14j\u00e4hrigen Lienzers, auch den anderen Teams fiel Lukas Niedertscheider auf. Er brachte nicht nur das Kart sicher nach Hause, sondern fuhr dabei auch noch Rundenzeiten, die zu den besten der vergangenen 24 Stunden z\u00e4hlten. Er machte noch einen Rang gut und fixierte Platz 18 f\u00fcr MSRR p.b. speedacademy. Das Team MSRR p.b. telacc belegte Rang 21, nachdem eine gebrochene Hinterachse getauscht werden musste. Diese Reparatur warf das Team weit zur\u00fcck, der R\u00fcckstand war in der Folge nicht mehr aufzuholen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Am Ende waren wir alle froh als die Zielflagge fiel. Trotz der gro\u00dfen Anstrengungen wollte aber kein einzelnes Teammitglied seine Teilnahme missen, jeder freut sich auf eine Neuauflage im n\u00e4chsten Jahr. Die \u00d6TSM wird am 29.\/30. August 2009 in der A1-Speedworld in Bruck an der Leitha fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6TSM 24-Stunden von Saalfelden 24.\/25.7.2009 Mit den 24-Stunden von Saalfelden wurde die \u00d6sterreichische Team Staatsmeisterschaft (\u00d6TSM) f\u00fcr Viertaktkarts fortgesetzt. Schwere Gewitter in der Nacht und bis zur Zielflagge immer wiederkehrender Regen stellten die Teams auf eine harte Probe. 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