{"id":1652,"date":"2006-10-08T20:28:17","date_gmt":"2006-10-08T18:28:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.msrr.at\/cms\/?p=1652"},"modified":"2014-04-28T20:18:59","modified_gmt":"2014-04-28T18:18:59","slug":"rallycross-nordring","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.msrr.at\/cms\/rallycross-nordring\/","title":{"rendered":"Rallycross Nordring"},"content":{"rendered":"<p><strong>W\u00fcrdiger Saisonabschluss<\/strong><\/p>\n<p>Unser Rallycross auf dem Nordring brachte nicht nur ein tolles Starterfeld, sondern auch pr\u00e4chtiges Wetter, tolle Zuschauerkulisse und packende Zweik\u00e4mpfe auf der Rennstrecke. Alles in Allem ein gelungener und w\u00fcrdiger Abschluss f\u00fcr die heurige Rallycross-Saison.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-238\" style=\"border: 1px solid black;\" alt=\"841_schaufler-zeman01_200\" src=\"http:\/\/www.msrr.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/841_schaufler-zeman01_200.jpg\" width=\"200\" height=\"150\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-239\" style=\"border: 1px solid black;\" alt=\"842_nordring_weiss02_200\" src=\"http:\/\/www.msrr.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/842_nordring_weiss02_200.jpg\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>44 Teilnehmer lie\u00dfen sich den Saisonausklang nicht entgehen. Leider musste schon nach dem freien Training mit J\u00fcrgen Stoitzner der Toppfavorit in der Division 4 passen. Ein kapitaler Getriebeschaden am Audi Quattro S2 warf ihn fr\u00fchzeitig aus dem Rennen. Die Bestzeit im Zeittraining ging an J\u00fcrgen Weiss (Ford Sierra Cosworth 4&#215;4) vor dem starken Tschechen Martin Mottl im Skoda Felicia und Franz Hindler im VW Polo. Bestmarke in der Division 2 setzte Neo-Europameister Roman Castoral im Opel Astra OPC vor seinen Landleuten Tomas Kotek (Honda Civic Type R) und Vitezslav Chval (Peugeot 306). Bester \u00d6sterreicher auf Rang f\u00fcnf Werner Panhauser im Renault Clio. Die rein Tschechisch besetzte Division 1A wurde im Training von Jan Cerny (Peugeot 206) dominiert. Dahinter folgten Petr Bilek und Stanislav Brunat (beide Skoda Fabia). Die mit Spannung erwartete Division 1 brachte die Trainingsbestzeit f\u00fcr Pavel Koutny vor seinem Landsmann und Skoda-Teamkollegen Marek Zeman. Rang drei f\u00fcr Staatsmeister Peter Ramler im Seat Leon T16 4&#215;4. Auf Rang vier folgte Alois H\u00f6ller, der die ganze Nacht mit der Entscheidung \u00fcber seinen fahrbaren Untersatz zubrachte. Beide Autos waren ins Waldviertel gebracht worden. Am Samstag wurde der brandneue Ford Focus T16 4&#215;4 noch ausreichend getestet, lief aber nicht ganz problemlos. Letztendlich entschied sich der Ober\u00f6sterreicher dann doch f\u00fcr den altgedienten Lancia Delta Integrale Evo3.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Der erste Vorlauf der Division 1 sah einen Blitzstart von Alois H\u00f6ller, der sich vor Marek Zeman in Front setzte. Die vehementen Angriffe des Tschechen endeten mit einer Kollision, Alois H\u00f6ller konnte den Lauf nicht beenden. Auch Mario Schaufler musste nach technischem Defekt vorzeitig das Fahrerlager ansteuern. Die Bestzeit ging an Peter Ramler vor Pavel Koutny und Otakar Vyborny (Ford Escort T16 4&#215;4). Petr Bilek \u00fcbernahm das Ruder in der Division 1 vor Stanislav Brunat und Jan Cerny. Tomas Kotek holte sich doch etwas \u00fcberraschend die Bestzeit vor Roman Castoral in der Division 2. Der neue \u00f6sterreichische Division 2-Staatsmeister Sepp Strobl landete auf Rang vier. J\u00fcrgen Weiss dominierte die Division 4, er verwies Leopold Zach (Audi A4 T16 4&#215;4) und Zdenek Kucera (Skoda Felicia) auf die R\u00e4nge. Reinhard Kaindl, der vor zwei Wochen ein famoses Comeback auf dem Nordring geliefert hatte, strandete mit technischem Defekt am Honda Civic.<br \/>\nIm zweiten Durchgang schlugen die Nachbarn zur\u00fcck. Pavel Koutny holte sich die Bestzeit vor Marek Zeman. F\u00fcr Peter Ramler blieb diesmal nur Rang drei vor Mario Schaufler. In der Zwischenwertung nach zwei L\u00e4ufen hatte sich Rallycross-Heimkehrer Markus Sulzberger still und heimlich auf Rang vier vorgeschlichen. Die Division 1A sah mit Jan Jarosik (VW Polo) einen neuen Bestzeithalter und in der Division 2 schlug Roman Castoral mit der einer klaren Bestzeit zur\u00fcck. Nach einer sauberen Fahrt landete Werner Panhauser an der dritten Stelle. Nur in der Division 4 gab es nach einer neuerlichen Bestzeit von J\u00fcrgen Weiss eine vorzeitige Entscheidung \u00fcber die Pole-Position des A-Finales.<br \/>\nMarek Zeman holte sich die Bestzeit im dritten Vorlauf der Division 1 vor Peter Ramler und Pavel Koutny, der damit die Pole f\u00fcr das A-Finale innehatte. Alois H\u00f6ller wurde von technischen Problemen geplagt und musste mit dem Lancia in das B-Finale. Stanislav Brunat holte sich mit Bestzeit im letzten Durchgang die Pole f\u00fcr das A-Finale der Division 1A. Das Ergebnis der Division 2 wurde nochmals ordentlich auf den Kopf gestellt. Die Bestzeit ging an Vitezslav Chval vor Sepp Strobl und Werner Panhauser. Roman Castoral landete nach Reifendefekt nur an der siebenten Stelle, holte damit aber trotzdem die Pole f\u00fcr das A-Finale, denn sein direkter Konkurrent Tomas Kotek war im dritten Vorlauf \u00fcberhaupt nicht am Start. In Abwesenheit von J\u00fcrgen Weiss geigten die Piloten der zweiradgetriebenen Fahrzeuge in der Division 4 so richtig auf. Zdenek Kucera holte sich die Bestzeit vor Franz Volkmann, erst auf Rang drei mit Johann Wally das erste Allradauto.<\/p>\n<p>Alois H\u00f6ller war im B-Finale der Division 1 erneut von Problemen verfolgt und sah die Zielflagge nicht. Markus Sulzberger holte sich den Sieg und zog in das A-Finale ein. Dieses sollte als eines der turbulentesten Rennen in die Geschichte eingehen. Mit einem Blitzstart setzte sich Peter Ramler in F\u00fchrung. Pavel Koutny nahm die Verfolgung auf, verlor ab in der ersten Runde ein Rad an seinem Skoda Fabia. In der zweiten Runde brach am Seat Leon von Peter Ramler die Radaufh\u00e4ngung und der Seat bohrte sich in die Leitschiene des Nordringes. Pl\u00f6tzlich lag Otakar Vyborny in F\u00fchrung, wurde aber von Marek Zeman hart bedr\u00e4ngt. Knapp nach Rennmitte ging Zeman am Ford Escort vorbei und setzte sich an die Spitze. Die Freude w\u00e4hrte nicht lange, denn schon drei Kurven sp\u00e4ter schlug Otakar Vyborny zur\u00fcck und holte sich erneut die F\u00fchrung. Diese gab er bis ins Ziel nicht mehr ab, dahinter landeten Marek Zeman, Mario Schaufler und Markus Sulzberger. Die Ereignisse im A-Finale der Division 1A waren nicht weniger spektakul\u00e4r. Bis auf Peter Bilek, der an der Spitze enteilte, waren sich die Kollegen nicht ganz einig. Mehrmals wechselten die Platzierungen, schlie\u00dflich holte Stanislav Brunat Rang zwei hinter Petr Bilek. Tomas Kotek entschied die Division 2 gegen Roman Castoral f\u00fcr sich. Dahinter ein \u00e4hnliches Bild wie in den anderen Finall\u00e4ufen. Nach einigen Positionswechsel und noch mehr Reifensch\u00e4den brachte der Zieleinlauf mit Rang vier f\u00fcr Werner Panhauser das beste heimische Ergebnis. Michael Stoklassa belegte Rang f\u00fcnf, Sepp Strobl wurde ein fr\u00fches Opfer der brutalen Ostkurve. Sein Seat Ibiza zeigte schlimme Aufl\u00f6sungserscheinungen. Von Reifensch\u00e4den gepr\u00e4gt war auch das Finale der Division 4. J\u00fcrgen Weiss zog davon und musste vier Runden lang um seinen Sieg bangen. So fr\u00fch zog er sich n\u00e4mlich am Ford Sierra den Reifenschaden zu, Leopold Zach schied mit demselben Problem schon in der Anfangsphase aus. Franz Hindler und Zdenek Kucera witterten nat\u00fcrlich ihre Chance und machten geh\u00f6rig Druck auf J\u00fcrgen Weiss. Der mauerte mit dem schweren Ford Sierra so gut es ging und wurde die Verfolger erst los, als auch die beiden von Reifensch\u00e4den heimgesucht wurden. J\u00fcrgen Weiss schleppte den angeschlagenen Ford zu einem verdienten Tagessieg vor Rainer Kaindl und Franz Volkmann.<br \/>\nErstmals gab es auf dem Nordring auch eine Siegerehrung an der Rennstrecke, direkt nach dem Zieleinlauf der A-Finales der Division 1.<\/p>\n<p><strong>Ein herzliches Dankesch\u00f6n an das Rallycross-Team Weiss f\u00fcr die Sektspende!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00fcrdiger Saisonabschluss Unser Rallycross auf dem Nordring brachte nicht nur ein tolles Starterfeld, sondern auch pr\u00e4chtiges Wetter, tolle Zuschauerkulisse und packende Zweik\u00e4mpfe auf der Rennstrecke. 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